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Die Zeitung aus dem Container


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RED heißt die Zeitung, die Hans H. Greuter erdacht und mit Issam A.-Karim, 12 schreibenden und erzählenden Flüchtlingen am Stuttgarter Killesberg, dem Fotograf Ferdinando Iannone und dem Gestalter Jan Greuter gemacht hat: 8 Seiten, 1.000 Exemplare und viel positive Resonanz.

RED – DIE BUNTE ZEITUNG DER ROTEN WAND, geschrieben von in Stuttgarter-Nord lebenden Flüchtlingen und deshalb auch für sie ebenso wie für ihre alteingesessenen schwäbischen Nachbarn, konzipierte Hans H. Greuter, ehrenamtlich tätiges Mitglied im FREUNDESKREIS KILLESBERG, im Oktober/November 2016, stellte dazu einen Themenplan zusammen, entwickelte die inhaltliche Struktur dafür, erdachte den Namen und fand in Issam A.-Karim, arabisch sprechender Ex-Libanon-Flüchtling, einen engagierten Partner. Nach Zustimmung des den Druck und die Fotografie finanzierenden Freundeskreises Killesberg – einer Initiative der evangelischen Nordgemeinde Stuttgart – und des zuständigen DRK-Betreuerteams motivierten Greuter und A.-Karim die jungen und älteren Neu-Nachbarn, ihre Geschichten aufzuschreiben oder zu erzählen. Die handschriftlichen arabischen Texte tippte ein junger Syrer – ebenfalls Flüchtling – ab, die Geschichten und Interviews übersetzte in Einzelgesprächen A.-Karim und Greuter schrieb die jeweils zusammenfassende, deutsche Textversion. Der Stuttgarter Profifotograf Ferdinando Iannone setzte bei drei Fototerminen die Protagonisten ins rechte Licht. Jan Greuter entwickelte zeitlich parallel Titelkopf, Typografie und Raster und gestaltete schließlich das Layout der 8-seitigen Zeitung RED und produzierte die Druckvorlage. Gedruckt wurde das Blatt von der Stuttgarter Traditionsdruckerei Offizin Scheufele, verbreitet wurden die 1.000 Exemplare kostenlos in den Containern der Flüchtlingsunterkunft an der „Roten Wand“ am Stuttgarter Killesberg, über die evangelischen Kirchen Brenzkirche, Erlöserkirche und Martinskirche des Stadtbezirks sowie gastronomische und Einzelhandelsbetriebe der Umgebung. RED steht für refugees, experiences, dreams, also Flüchtlinge, Erfahrungen, Träume – den Inhalt der Zeitung – , spielt aber auch auf den Standort des Containerdorfs an der „Roten Wand“ am Stuttgarter Killesberg an. Aufgrund der sehr positiven Resonanz wird der Erstausgabe mit hoher Wahrscheinlichkeit eine zweite folgen; voraussichtlich im Februar 2017.