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Die vierte Ausgabe und nicht die letzte


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Freitag, der 13. 10. 2017 war ein Glückstag: RED 17/03 erschien. Was nur für Herbst/Winter 2016/17 gedacht war, kam bei den Offiziellen Stuttgarts, beim DRK, den Nachbarn und nicht zuletzt bei 150 in den Killesberg-Containern lebenden Menschen aus 23 Nationen sehr gut an. So gut, dass die Stadt die Finanzierung einer neuen, vierten Ausgabe sicherte. Und die Macher – Hans H. Greuter und Issam A.-Karim – sie machten.

Gedacht als Herbst-/Winterprojekt 2016/17, hat sich die 8-seitige Zeitung RED (REFUGEES EXPERIENCES DREAMS) mit Artikeln von den und über die Menschen in den DRK-Containern am Stuttgarter Killesberg zu ihrem Medium entwickelt. Doch diverse Zuzüge, Wegzüge, Umzüge und dazu die Sommerferien 2017 machten es diesmal etwas schwieriger, viele Geflohene zu bewegen, ihre Geschichte zu schreiben. Menschen, die das Redaktionsduo Hans H. Greuter und Issam A.-Karim bereits kannten, waren schnell bereit, einen Beitrag zu liefern. So wie der syrische Jurist Abdullah Alabed, aber auch Shadi El Abdallah, Noha Rabah und wenige andere. Mazen Alnouri erlaubte sogar, drei seiner Kinder für die Titelstory zu fotografieren. Manche der Angesprochenen, besonders neu hinzugekommene Bewohner des vom Deutschen Roten Kreuz geleiteten Camps in der Landenbergerstraße in Stuttgart Nord, waren eher ängstlich, misstrauisch oder grundsätzlich ablehnend gegenüber den Fragen. Hilfreich unterstützt wurden die RED-Akteure vom DRK-Team. Ohne die Finanzspritze der Landeshauptstadt Stuttgart, Abteilung Integrationspolitik, Referat Soziales und gesellschaftliche Integration sowie des Sozialamts und dessen Welcome-Fonds der Mercedes-Benz Bank, hätte es diese Ausgabe jedoch nicht gegeben. Zu danken ist aber auch dem Fotografen Ferdinando Iannone, dem Übersetzer Yousef Whabi, der Druckerei Offizin Scheufele und nicht zuletzt der Layouterin Ina Stallbörger. Verbreitet wird das Blatt wie bisher über die drei evangelischen Kirchen Brenz-, Christoph- und Martinskirche, die Gastro-Unternehmen 1/1 und PizzaBar, die Unterkünfte Killesberg, Tunzhofer -, Krailenshalden- und Nordbahnhofstraße und andere Stellen in Stuttgart-Mitte und Stuttgart-Nord.